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Die Firmengründer

 

Edmund Heckler

Geboren am 2. Februar 1906.
Edmund Heckler absolvierte seine Lehre bei der Firma Mauser. 1925 besuchte er die Maschinenbau-Schule in Esslingen. 1936 bewarb er sich bei der Berliner Hugo Schneider AG und leitete später 3 Werke.

 

 

Theodor Koch

Geboren am 13. Mai 1905.
Theodor Koch absolvierte im Mai 1924 seine Lehre zum Feinmechaniker. Sein Maschinenbaustudium nahm er in Esslingen auf. Im Mai 1929 kam Theodor Koch als Ingenieur zur Mauser AG/Oberndorf und blieb dort zunächst bis zum September 1931.

 

 

Alex Seidel

Geboren am 4. Juli 1909
In den Jahren 1927 und 1928 absolvierte er bei Mauser seine Mechanikerlehre. Es folgte ein Studium an der Esslinger Ingenieursschule. 1932 beendete er sein Studium und bewarb sich bei Mauser.

Chronik
Mehr lesen Inmitten der schweren Nachkriegszeit etablierte sich zunächst 1948 die Verwaltung des neu gegründeten „Ingenieurbüros Heckler“ in Oberndorf.

Am 28.Dezember 1949

wird das Ingenieurbüro unter dem Firmennamen Heckler & Koch GmbH im Handelsregister eingetragen. Geprägt von den Ereignissen des zweiten Weltkrieges und dem Verbot der Alliierten, Kriegswaffen herzustellen, wurden zunächst dringend benötigte Güter wie Fahrrad- und Nähmaschinenteile produziert.

1955

wurde die Bundesrepublik Deutschland in das westliche Verteidigungs­bündnis eingebunden. Dies führte zur Gründung der Bundeswehr mit entsprechenden Ausrüstungs­bedürfnissen.

1956

entscheidet sich Heckler & Koch für die Teilnahme an der Ausschreibung für das neue Infanterie­gewehr der Bundeswehr. Mit der Gewehrentwicklung G3, die heute als Meilenstein im Waffenbau bezeichnet wird, erhält Heckler & Koch auf Anhieb den Zuschlag.

1959

wird das G3 offiziell zur Standardwaffe der deutschen Bundeswehr erklärt.

1966

entstehen erste Modelle der Maschinenpistole HK54. 3 Jahre später erlangt sie unter der Bezeichnung MP5 Weltruhm.

1974

konnte auf 25 Jahre Heckler & Koch zurück geblickt werden. Heckler & Koch diversifiziert in die Bereiche:

  • HK Bereich Polizei- und Wehrtechnik
  • HK Bereich Jagd- und Sportwaffen

1990

beendet Heckler & Koch die Entwicklung des neuartigen hülsenlosen Gewehrsystems G11 für die Bundeswehr und andere NATO-Staaten. Der technische Erfolg dieser Entwicklung setzt sich jedoch nicht in wirtschaftlichen Erfolg um. Die gesamtwirtschaftlichen Umstände und die überraschende Nichtbeschaffung des G11 durch die Bundeswehr bringen das Unternehmen in eine schwierige Lage.

1991

wird Heckler & Koch Teil des internationalen Technologiekonzerns British Aerospace/Royal Ordnance.

1994/95

entscheidet sich die Bundeswehr im Rahmen ihrer Ausschreibung zur Einführung einer neuen Standardbewaffnung. Zwei Produkte aus dem Hause Heckler & Koch werden ausgewählt - die Dienstpistole P8 und das Infanteriegewehr G36.

2002

wurde Heckler & Koch im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen bei Royal Ordnance an private Investoren verkauft.

2003

beschließt die Gesellschafterversammlung der neuen Eigentümer im Rahmen ihrer Neustrukturierungsmaßnahmen die wirtschaftlichen Aktivitäten von Heckler & Koch konsequent in einen zivilen und einen wehrtechnisch-/behördlichen Bereich zu teilen. Die Heckler & Koch Jagd- und Sportwaffen GmbH (HKJS) wird gegründet, die ihre Ge­schäftstätigkeit zum 1. Juli 2003 aufnimmt.